Lesung aus „Was wir einander nicht erzählten“

Lesung mit Gudrun Seidenauer am 21.11. um 19 Uhr

Die Lesung findet bei uns in der Buchhandlung statt. Das Buch ist bei Milena erschienen.

Anders, wild und unerschrocken – so tritt Mella in Maries Leben. Zwei ungleiche Freundinnen, die in der Schule noch am liebsten alles miteinander teilen würden, doch später im Leben erfahren werden, dass dies unmöglich ist – speziell, wenn es um die Liebe geht.

Ein wunderbarer Roman über Freundschaft und deren Scheitern an Unsagbarem.

Die ungewöhnliche Mella trifft auf Marie, sie werden in der Klasse nebeneinandergesetzt und gleich beste Freundinnen. Von nun an wird Maries kleinkariertes Leben bunt und tief. Zu träumen und zu tun, was man will: Das ist Mellas Zauberformel, mit der sie der immer bedrohlicheren Verrücktheit ihrer Mutter begegnet. Mella erfindet sich ihre Freiheit, liebt ihren Vater, einen Musiker, beflügelt die bravere Freundin und weigert sich, Opfer zu sein.
Für Mella ist das Leben eine Geschichte, die wir selbst erzählen, ein Song, den wir unseren Träumen ablauschen. Im Laufe des Erwachsenwerdens gerät die Freundschaft der beiden, mit Wünschen überfrachtet, in eine gefährliche Schieflage: Begehren, Verrat und das Scheitern an Ungesagtem und Unsagbarem führen zum Zerwürfnis. Auch der Tod wird dabei ein Wörtchen mitreden. Wird es in einer zufälligen Wiederbegegnung zwanzig Jahre später gelingen, die nicht zu vereinbarenden Wahrheiten der jeweils anderen gelten zu lassen?

Die Frau Autorin ©Foto: Wolfgang Wenger

Gudrun Seidenauer geb. 1965 in Salzburg. Die ausgebildete Pädagogin unterrichtet am Musischen Gymnasium in Salzburg in den Fächern Deutsch, Kreatives Schreiben und Literatur. Davor war sie als Erwachsenenbildnerin tätig und leitete Creative-Writing-Projekte. Sie verfasst seit 1990 Prosa und Lyrik und erhielt unter anderem 1995 den Lyrikpreis des Landes Salzburg. Bisherige Veröffentlichungen: „Der Kunstmann“ (Roman, 2005), „Aufgetrennte Tage“ (Roman, 2009), „Hausroman“ (Roman, Residenz Verlag, 2012).

Pressestimmen zu „Hausroman“:

Die Salzburger Schriftstellerin weiß in ihrem dritten Roman ein Lied zu singen von der Unmöglichkeit, in Frieden miteinander auszukommen. (…) Mit staunend weit aufgerissenen Augen über das Misslingen von Gemeinsamkeit macht sie das, dass sie mit dieser sprachgenauen Sezierarbeit von Seelen heute auf weiter Flur allein steht. Dabei bleibt sie nüchtern, ungerührt. Sie lockt Zwischentöne hervor, jeder tickt nach eigenem Plan. So sieht der Gegenentwurf zum klassischen Gesellschaftsroman aus.
SALZBURGER NACHRICHTEN, Anton Thuswaldner

Gudrun Seindeauer lässt im “Hausroman“ ein Gebäude über seine Bewohner referieren – mit filmischen Schnitten, nicht ohne Pathos und doch schnörkellos. Können Steine sprechen? Hier gelingt es ihnen. (…) Seidenauer lässt das Erzählte Erzählung sein – eine gelungene, ja unterhaltsame Balance. (…) Alles in allem: In diesem Erzählhaus wohnt man während der Lektüre sehr gern.
DIE PRESSE, Wolfgang Straub

Seidenauer gelingen subtile und spannende Momentaufnahmen von Lebensschicksalen, die immer wieder um Fragen des Erzählens kreisen.
DIE FURCHE, Christa Gürtler

Wir freuen uns auf eine schöne Lesung – der Eintritt ist frei.

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