Lesung aus „Die Ahnungslosen“

Lesung mit Wolfgang Popp am 18.10. um 19 Uhr

Die Lesung findet bei uns in der Buchhandlung statt.

Es ist erstaunlich, wie selbstverständlich Su das alles erscheint. Klarissa, die Dämonen und jetzt der versteinerte Großvater.  Man darf nicht vergessen, dass sie vor gar nicht langer Zeit ihre Magisterarbeit abgegeben hat. Arbeitsthema: Gemeinschaftswährungen. Arbeitstitel: Der Euro und seine Vorläufer. Arbeitsalltag: Harte Fakten und nicht weiche Vergleiche. Kaum zu glauben, wie weit weg das alles ist. Wie 48 Stunden, eine Nacht im Flieger und eine bald hundertjährige Großmutter den Ernst des Lebens davonjagen können. Der steht jetzt im staubigen Sakko an einer staubigen kambodschanischen Landstraße und versucht per Autostopp nach Europa zurückzukommen. „Lesung aus „Die Ahnungslosen““ weiterlesen

Lesezirkel am 28.06.2018

Lesezirkel – Juni 2018: Virginie Despentes „Das Leben des Vernon Subutex 1“

Im aktuellen Lesezirkel wird diesmal der erste Teil einer Trilogie der französischen Schriftstellerin Virginie Despentes („Baise moi“) besprochen.

Das Buch

Zum Inhalt:

Die literarische Sensation aus Frankreich: ein grandioses Sittengemälde unserer Zeit.
Wer ist Vernon Subutex? Eine urbane Legende, der letzte Zeuge einer Welt von Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll. Einer, mit dem unsere Zeit es nicht gut meint und der trotzdem für eine ganze Generation steht – und für das glanzvolle, furiose Comeback seiner Erfinderin Virginie Despentes. „Lesezirkel am 28.06.2018“ weiterlesen

Buchtipp – Stefan Kutzenberger: Friedinger

„Friedinger“ ist Stefan Kutzenbergers erster Roman.

Wer den Autor Stefan Kutzenberger näher kennen lernen möchte, sollte das Buch lesen. „Friedinger“ gehört zu jenem Genre, bei dem sich um eine scheinbare Autobiographie eine Handlung spinnt. Wobei Fiktion und eben Autobiographie für den Leser oft schwer zu trennen sind. Der Protagonist des Buches „Stefan Kutzenberger“ macht auch kein Hehl daraus, dass Autoren wie Kermani, Knausgard, oder Emanuel Carrére seine Vorbilder sind.

Der Autor Stefan Kutzenberger

Der Plot ist schnell erzählt.

Der (Anti-)Held des Buches nimmt sich eine Auszeit, um endlich seinen ersten Roman zu „beenden“, d.h. endlich einmal zu beginnen und wird dabei von seiner Frau unterstützt, indem sie ihm eine Reise in ein abgeschiedenes Nest auf Kreta finanziert. Dort gerät Kutzenberger unweigerlich in eine Venusfalle, verkörpert durch eine 15 Jahre jüngere französische Rucksacktouristin, der er völlig irritiert auf einem FKK-Gelände hinterherhechelt. Der Showdown besteht darin, dass Stefan im Vollrausch das Zelt seiner Angebeteten völlig mit Kot und Kotze besudelt.

„Buchtipp – Stefan Kutzenberger: Friedinger“ weiterlesen

Lesezirkel am 22.02.2018

Lesezirkel – Februar 2018: Richard Ford „Zwischen ihnen“

Im aktuellen Lesezirkel wird wieder einmal ein Buch des US-amerikanischen Autors Richard Ford („Der Sportreporter“) besprochen. Das letzte Buch von ihm , das wir „durchgenommen“ haben, war „Kanada„. Diesmal geht es um die Beziehung zu seinen Eltern.

Das Buch

Richard Ford erzählt vom Amerika seiner Eltern: ein bewegendes Buch über Erinnerung, Familie und ein Land, das es so nicht mehr gibt. „Lesezirkel am 22.02.2018“ weiterlesen

Lesung aus „Friedinger“

Lesung mit Stefan Kutzenberger am 8.3. um 19 Uhr

Die Lesung findet bei uns in der Buchhandlung statt.

Rasant, skurril, selbstironisch: Stefan Kutzenbergers Romandebüt über einen verhinderten Autor und einen abenteuerlichen Politskandal.

Das einzig noch Lächerlichere als ein unpublizierter Autor ist ein Autor, der nicht schreibt…

Kutzenberger hat einen Schreiburlaub in Griechenland geschenkt bekommen. Jetzt könnte er endlich seinen Roman anfangen, wäre da nicht Friedinger, der ihm eine abenteuerliche Geschichte von verbotenen Waffenlieferungen und heimtückischen Morden erzählt, einem Skandal, in den die Spitzen der Politik verwickelt sind. Zu wem wollte der Pakistani, dessen Leben auf dem Linzer Voest-Parkplatz jäh endet? Was will der anonyme Anrufer, der Friedinger vor der Gefahr warnt, in der er nun schwebt, und warum führt eine Spur nach Amstetten? „Lesung aus „Friedinger““ weiterlesen

Männer des Westens (sind so)*

In seinem (auch bei uns weit über 100x verkauften) Bestseller „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ erzählt Yuval Noah Harari folgende (vermutlich erfundene) Geschichte:

Während des Trainings  für ihre Mondlandung trafen Armstrong und Aldrin in einer Wüste im Westen der USA einen Ureinwohner des dortigen Indianergebietes. Der Mann fragte sie, was sie denn da trieben, und die Astronauten erklärten, sie gehörten einer Forschungsexpedition an, die in Kürze auf den Mond fliegen würde. Als der alte Mann das hörte, schwieg er eine Weile, dann fragte er die Astronauten, ob sie ihm einen Gefallen tun könnten. „Männer des Westens (sind so)*“ weiterlesen