Buchparty zu „Peršmanhof – 25. April 1945“

Buchparty mit Evelyn Steinthaler am 12.12. um 19 Uhr

Wiener Buchparty zu „Peršmanhof, 25. April 1945“ von Verena Loisel und Evelyn Steinthaler. Nach einer Reihe an Veranstaltungen in Frankfurt am Main, Berlin und in Koroška/Kärnten (Lepena/Leppen, Celovec/Klagenfurt, Volšperk/Wolfsberg) findet am 12. Dezember die Buchparty zur Graphic Novel in Wien, in der Buchhandlung Lerchenfeld statt. Es wird uns ein Fest, nicht zuletzt auch weil dieser Abend die Antiweihnachtsfeier des Verlages bahoe books wird!

Nur wenige Tage vor der Befreiung durch die Alliierten, am 25. April 1945, kam es in Koroška/Kärnten am Peršmanhof nach einem Gefecht zwischen nationalsozialistischer Polizei und den hier lagernden PartisanInnen zu einem der letzten NS-Verbrechen an der kärntner-slowenischen Zivilbevölkerung: Angehörige des SS-und Polizeiregiments 13 ermordeten die am Hof befindlichen Mitglieder der hier ansässigen Familien Sadovnik und Kogoj: elf Personen, darunter sieben Kinder. Nur drei Kinder überlebten, darunter Ana Sadovnik, die im Mittelpunkt dieser Graphic Novel steht.

Die Graphic Novel

Die Geschichte erzählt vom Tag des Verbrechens, aber auch vom schwierigen Überleben und Weiterleben an diesem fast vollständig zerstörten Ort, der sich Ende der 1940-Jahre wieder zu einem Wohnort und in den 1980er Jahren schließlich zu einem Ort der öffentlichen Erinnerung zu entwickeln begann.

Die Frau Autorin ©Foto: Manfred Weis
Evelyn Steinthaler, geb. 1971 in Celovec/Klagenfurt, Studium an der Uni Wien, Autorin und Übersetzerin. Für das Buch Frauen 1938 Auszeichnung mit dem Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis für das Politische Buch. Weitere Veröffentlichungen: Morgen muß ich fort von hier (Biografie von Richard Tauber), Nicht nur in Worten, auch in der Tat (Hörbuch mit Käthe Sasso). Zuletzt erschien ihre Übersetzung von Austria – A Soldier’s Guide.
Die Frau Illustratorin

Verena Loisel a.k.a. the Nudlmonster is a mysterious creature of the “comic artist and illustrator” species from the mythical land of Austria. The Nudlmonster is mostly found drawing in a dark apartment, living on tea and despair. Approach with caution!

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend – der Eintritt ist frei.

Lesung aus „Was wir einander nicht erzählten“

Lesung mit Gudrun Seidenauer am 21.11. um 19 Uhr

Die Lesung findet bei uns in der Buchhandlung statt. Das Buch ist bei Milena erschienen.

Anders, wild und unerschrocken – so tritt Mella in Maries Leben. Zwei ungleiche Freundinnen, die in der Schule noch am liebsten alles miteinander teilen würden, doch später im Leben erfahren werden, dass dies unmöglich ist – speziell, wenn es um die Liebe geht.

Ein wunderbarer Roman über Freundschaft und deren Scheitern an Unsagbarem.

Die ungewöhnliche Mella trifft auf Marie, sie werden in der Klasse nebeneinandergesetzt und gleich beste Freundinnen. Von nun an wird Maries kleinkariertes Leben bunt und tief. Zu träumen und zu tun, was man will: Das ist Mellas Zauberformel, mit der sie der immer bedrohlicheren Verrücktheit ihrer Mutter begegnet. Mella erfindet sich ihre Freiheit, liebt ihren Vater, einen Musiker, beflügelt die bravere Freundin und weigert sich, Opfer zu sein.
Für Mella ist das Leben eine Geschichte, die wir selbst erzählen, ein Song, den wir unseren Träumen ablauschen. Im Laufe des Erwachsenwerdens gerät die Freundschaft der beiden, mit Wünschen überfrachtet, in eine gefährliche Schieflage: Begehren, Verrat und das Scheitern an Ungesagtem und Unsagbarem führen zum Zerwürfnis. Auch der Tod wird dabei ein Wörtchen mitreden.
Wird es in einer zufälligen Wiederbegegnung zwanzig Jahre später gelingen, die nicht zu vereinbarenden Wahrheiten der jeweils anderen gelten zu lassen?

Die Frau Autorin ©Foto: Wolfgang Wenger

Gudrun Seidenauer geb. 1965 in Salzburg. Die ausgebildete Pädagogin unterrichtet am Musischen Gymnasium in Salzburg in den Fächern Deutsch, Kreatives Schreiben und Literatur. Davor war sie als Erwachsenenbildnerin tätig und leitete Creative-Writing-Projekte. Sie verfasst seit 1990 Prosa und Lyrik und erhielt unter anderem 1995 den Lyrikpreis des Landes Salzburg. Bisherige Veröffentlichungen: „Der Kunstmann“ (Roman, 2005), „Aufgetrennte Tage“ (Roman, 2009), „Hausroman“ (Roman, Residenz Verlag, 2012).

Pressestimmen zu „Hausroman“:

Die Salzburger Schriftstellerin weiß in ihrem dritten Roman ein Lied zu singen von der Unmöglichkeit, in Frieden miteinander auszukommen. (…) Mit staunend weit aufgerissenen Augen über das Misslingen von Gemeinsamkeit macht sie das, dass sie mit dieser sprachgenauen Sezierarbeit von Seelen heute auf weiter Flur allein steht. Dabei bleibt sie nüchtern, ungerührt. Sie lockt Zwischentöne hervor, jeder tickt nach eigenem Plan. So sieht der Gegenentwurf zum klassischen Gesellschaftsroman aus.
SALZBURGER NACHRICHTEN, Anton Thuswaldner

Gudrun Seindeauer lässt im “Hausroman“ ein Gebäude über seine Bewohner referieren – mit filmischen Schnitten, nicht ohne Pathos und doch schnörkellos. Können Steine sprechen? Hier gelingt es ihnen. (…) Seidenauer lässt das Erzählte Erzählung sein – eine gelungene, ja unterhaltsame Balance. (…) Alles in allem: In diesem Erzählhaus wohnt man während der Lektüre sehr gern.
DIE PRESSE, Wolfgang Straub

Seidenauer gelingen subtile und spannende Momentaufnahmen von Lebensschicksalen, die immer wieder um Fragen des Erzählens kreisen.
DIE FURCHE, Christa Gürtler

Wir freuen uns auf eine schöne Lesung – der Eintritt ist frei.

Lesezirkel am 25.10.2018

Lesezirkel – Oktober 2018: Sayaka Murata: Die Ladenhüterin

Im nächsten Lesezirkel wird wieder einmal ein japanischer Roman  „durchgenommen“, sehr zur Freude unserer Zirklerin Frau P.

Zum Inhalt:

Die literarische Sensation aus Japan: Eine Außenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.

Keiko Furukawa ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich.

Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Ladenhilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini.

Doch dann fängt Shiraba dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.

Die Autorin

Sayaka Murata wurde 1979 in der Präfektur Chiba, Japan, geboren und arbeitet selbst in einem Konbini. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Noma-Literaturpreis für Nachwuchsschriftsteller und den Mishima-Yukio-Preis.

Ihr Roman „Die Ladenhüterin“ gewann 2016 mit dem Akutagawa-Preis den renommiertesten Literaturpreis Japans.

Leseprobe:

Der Convenience Store ist voller Geräusche. Begleitet vom Glockenklang beim Eintreten der Kunden, preist ein Promisternchen über Lautsprecher neue Produkte an. Dazu kommen die Stimmen der Angestellten, das Piepen beim Einlesen der Strichcodes, der dumpfe Aufprall, mit dem Waren in Körbe plumpsen, das Klacken von Absätzen und das Knistern von Brottüten. All das verbindet sich zu dem einen typischen Konbini-Klang, den ich stets im Ohr habe.Eine Plastikflasche wird aus dem Regal genommen, die darüberliegende rollt mit einem leisen Ton nach. Mein Körper reagiert beinahe automatisch auf dieses Geräusch, denn viele Kunden nehmen sich die kalten Getränke erst kurz bevor sie zur Kasse gehen…..

Lesung aus „Die Ahnungslosen“

Lesung mit Wolfgang Popp am 18.10. um 19 Uhr

Die Lesung findet bei uns in der Buchhandlung statt.

Es ist erstaunlich, wie selbstverständlich Su das alles erscheint. Klarissa, die Dämonen und jetzt der versteinerte Großvater.  Man darf nicht vergessen, dass sie vor gar nicht langer Zeit ihre Magisterarbeit abgegeben hat. Arbeitsthema: Gemeinschaftswährungen. Arbeitstitel: Der Euro und seine Vorläufer. Arbeitsalltag: Harte Fakten und nicht weiche Vergleiche. Kaum zu glauben, wie weit weg das alles ist. Wie 48 Stunden, eine Nacht im Flieger und eine bald hundertjährige Großmutter den Ernst des Lebens davonjagen können. Der steht jetzt im staubigen Sakko an einer staubigen kambodschanischen Landstraße und versucht per Autostopp nach Europa zurückzukommen.

Eine mitreißende Hommage an die Unvorhersehbarkeit des Lebens.

Lustvoll und listig zieht der Zufall seine Fäden und knüpft seine Netze. Das erfahren auch die Protagonisten in Wolfgang Popps Roman Die Ahnungslosen. Klarissa Alber, die auf der Flucht vor den Nazis in Shanghai landet und dort ihre große Liebe trifft, kann davon ein Lied singen. Genauso wie Tim, der auf der anderen Seite der Welt nicht nur durch Tempelruinen, sondern auch über seinen Schatten springt. Oder der Musiker Raul, dem nach einer langen Durststrecke ausgerechnet ein Teufelsintervall zum Erfolg verhilft.

Der Herr Autor
©Foto: Niki Gail

Wolfgang Popp, geboren 1970 in Wien, Studium der Sinologie und Geschichte in Wien und China. Langjährige Tätigkeit als Studienreiseleiter im Fernen Osten. Daneben Dokumentarfilme und Kurzgeschichten. Kulturredakteur beim ORF-Radio Ö1. Zuletzt erschien der Roman „Wüste Welt“. Mit „Die Verschwundenen“ war er auf der Shortlist des Literaturpreises Alpha und erhielt eine Buchprämie der Stadt Wien.

Leseprobe aus „Die Verschwundenen“:

Philip oder der Weg ist das Spiel
Ich konnte es nicht glauben, als ich das Koppensteiner betrat und ihn da sitzen sah. Nach all den Jahren, in denen ich nichts von ihm gehört hatte, kam mir diese plötzliche Wiederbegegn ung wie ein Wachtraum vor. Man kennt das. Das einfallende Licht sieht dann mit einem Mal so weich aus, als wäre es Verpackungsmaterial für das zerbrechliche Geschehen. Verstärkt wurde dieses Gefühl der Unwirklichkeit noch, weil ich diese Wiederbegegnung in
meiner Vorstellung endlos oft durchgespielt hatte. In meiner Fantasie
hatte sie an den verschiedensten Orten und zu den unterschiedlichsten Tageszeiten und Gelegenheiten stattgefunden. Zuletzt hatte ich die Hoffnung auf ein Wiedersehen aber schon beinahe aufgegeben.

Wir freuen uns auf einen vergnüglichen Abend – der Eintritt ist frei.

Lesezirkel am 27.09.2018

Lesezirkel – September 2018: Milena Michiko FlasarHerr Katô spielt Familie“ und Jonathan Swift „Gullivers Reisen“

Im ersten Lesezirkel nach der Sommerpause werden immer zwei Bücher „durchgenommen“. Einerseits wird der neueste Roman der in Wien lebenden Autorin Milena Michiko Flasar besprochen.

Das Buch

Zum Inhalt:

Endlich Zeit. Er könnte nun das alte Radio reparieren oder die Plattensammlung ordnen. Doch als er der jungen Mie begegnet, die ihm ein seltsames Angebot macht, beginnt er die Dinge anders zu sehen. Ein zarter Roman über einen späten Neuanfang und über das Glück.

Die Tage dehnen sich, und zugleich schnurrt die Zeit zusammen. Die Uhr läuft ab, dabei könnte es gerade erst losgehen. Ob ein kleiner weißer Spitz daran etwas ändern würde?

Den ehemaligen Kollegen hat er immer beneidet. Um den Ruhestand, das Motorrad und die neue Freiheit. Doch jetzt steht er selbst frisch verrentet auf den bemoosten Treppen vor seinem Haus und weiß nicht wohin. Eine Krawatte braucht er nicht mehr, zu Hause ist er im Weg, die Kinder sind längst ausgezogen. Ob die junge Frau, die er jüngst auf dem Friedhof getroffen hat, ihm nur etwas vormacht, vermag er nicht zu sagen. Er ist aus der Übung. Und dennoch nimmt er ihren Vorschlag an, lässt sich von ihrer Agentur „Happy family“ mal als Opa, mal als Exmann, dann wieder als Vorgesetzter engagieren und trifft auf fremde Menschen und Schicksale. Er spielt seine Rollen gut, und seine Frau bekommt von alledem nichts mit. Sie hat wieder angefangen zu tanzen …

Ein nachdenkliches Buch über Erinnerungen und unerfüllte Träume, über Glücksmomente und Wendepunkte. Milena Michiko Flasar zeichnet mit wenigen Strichen, beredten Bildern und unnachahmlicher Wärme ein ganz gewöhnliches, ganz einzigartiges Leben.

Die Autorin

Milena Michiko Flasar, geboren 1980 in St. Pölten, hat in Wien und Berlin Komparatistik, Germanistik und Romanistik studiert. Sie ist die Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters, lebt als Schriftstellerin in Wien und unterrichtet nebenbei Deutsch als Fremdsprache. Für »Ich nannte ihn Krawatte« erhielt sie den Literaturpreis Alpha 2012. Im österreichischen Residenz Verlag sind zwei Bücher von ihr erschienen: »Ich bin« (2008) und »Okaasan – Meine unbekannte Mutter« (2010).

Andererseits wird die Neuauflage des Klassikers „Gullivers Reisen“ von Jonathan Swift besprochen.

Das Buch

Zum Inhalt:

Gullivers Reisen nach Lilliput und zu den Riesen kennt jedes Kind. Und doch ist Swifts Fantasy-Saga vor allem ein eindrucksvolles Leseabenteuer für Erwachsene – tiefsinnig, amüsant, subversiv und desillusionierend -, eine zeitlos gültige Generalabrechnung mit menschlicher Dummheit und Selbstüberschätzung, ja eine besonders frühe Form der Polit-Satire: Die mit unerschöpflicher Fabulierlust bis ins Detail realistisch gestalteten Erlebnisse Gullivers in fremden Reichen sind gespickt mit polemischen Seitenhieben auf Staat, Kirche oder Rechtswesen.

Zum 350. Geburtstag des Autors am 30. November 2017 erscheint Christa Schuenkes kongeniale Übersetzung nun in der neu gestalteten Manesse Bibliothek – für alle, die den Menschen immer noch für die Krone der Schöpfung halten. Ein Klassiker, wie er gegenwärtiger gar nicht sein könnte!

Der Autor

Jonathan Swift (1667-1745) studierte Theologie in Dublin und wurde anglikanischer Geistlicher. Mit zahlreichen Flugschriften und ersten satirischen Erzählungen nahm er Stellung zu kirchlichen und politischen Themen. «Gulliver’s Travels», die 1726 zunächst anonym erschienen, wurden zu einem überwältigenden Publikumserfolg und machten ihn zum bis heute bedeutendsten englischsprachigen Satiriker.

Lesezirkel am 28.06.2018

Lesezirkel – Juni 2018: Virginie Despentes „Das Leben des Vernon Subutex 1“

Im aktuellen Lesezirkel wird diesmal der erste Teil einer Trilogie der französischen Schriftstellerin Virginie Despentes („Baise moi“) besprochen.

Das Buch

Zum Inhalt:

Die literarische Sensation aus Frankreich: ein grandioses Sittengemälde unserer Zeit.
Wer ist Vernon Subutex? Eine urbane Legende, der letzte Zeuge einer Welt von Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll. Einer, mit dem unsere Zeit es nicht gut meint und der trotzdem für eine ganze Generation steht – und für das glanzvolle, furiose Comeback seiner Erfinderin Virginie Despentes. „Lesezirkel am 28.06.2018“ weiterlesen

Buchtipp – Stefan Kutzenberger: Friedinger

„Friedinger“ ist Stefan Kutzenbergers erster Roman.

Wer den Autor Stefan Kutzenberger näher kennen lernen möchte, sollte das Buch lesen. „Friedinger“ gehört zu jenem Genre, bei dem sich um eine scheinbare Autobiographie eine Handlung spinnt. Wobei Fiktion und eben Autobiographie für den Leser oft schwer zu trennen sind. Der Protagonist des Buches „Stefan Kutzenberger“ macht auch kein Hehl daraus, dass Autoren wie Kermani, Knausgard, oder Emanuel Carrére seine Vorbilder sind.

Der Autor Stefan Kutzenberger

Der Plot ist schnell erzählt.

Der (Anti-)Held des Buches nimmt sich eine Auszeit, um endlich seinen ersten Roman zu „beenden“, d.h. endlich einmal zu beginnen und wird dabei von seiner Frau unterstützt, indem sie ihm eine Reise in ein abgeschiedenes Nest auf Kreta finanziert. Dort gerät Kutzenberger unweigerlich in eine Venusfalle, verkörpert durch eine 15 Jahre jüngere französische Rucksacktouristin, der er völlig irritiert auf einem FKK-Gelände hinterherhechelt. Der Showdown besteht darin, dass Stefan im Vollrausch das Zelt seiner Angebeteten völlig mit Kot und Kotze besudelt.

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